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Schutzkonzepte gegen sexuelle Ausbeutung für Organisationen und Vereine

Kinder und Jugendliche sind in Abhängigkeits- und Vertrauensverhältnissen einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Opfer von sexueller Ausbeutung zu werden. Daher haben Verantwortliche von Behörden und Organsiationen wie auch ehrenamtlich Tätige die ethisch anspruchsvolle Aufgabe, auf die Kinder, Jugendlichen und ihre Bedürfnisse nach Nähe und Distanz einzugehen, ohne die erforderlichen Grenzen der Intimität zu überschreiten oder gar persönliche sexuelle Bedürfnisse im Kontakt zu befriedigen. Aber auch die Kontakte der jungen Menschen untereinander sind so zu gestalten, dass keine sexuellen Übergriffe geschehen. Fragen stellen sich, wie: 

  • Was darf ich mir im Kontakt mit Kindern erlauben? 

  • Darf ich ein Kind anfassen, darf ich es tröstend in die Arme nehmen, es helfend unterstützen bei Tätigkeiten? 

  • Darf ich die Garderoben betreten, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen? 

  • Was kann ich tun, um mich vor ungerechtfertigten Verdächtigungen zu schützen? 

Richtlinien und Handlungskonzepte helfen einerseits, Anzeichen sexueller Ausbeutung frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf reagieren zu können. Andererseits können Behörden und Organisationen wie auch ehrenamtlich Tätige durch persönliche Sensibilisierung viel dazu beitragen, den generellen Schutz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor sexueller Ausbeutung zu erhöhen.

 

MitarbeitendeStärken

Konzeptentwicklung, Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende oder Freiwillige in Organisationen oder im Freizeitbereich.

Themen:

  • sexuelle Entwicklung

  • sexuelle Gewalt 

  • Nähe und Distanz

 Dauer: ab 3 Stunden bis zweitägiges Weiterbildungsmodul

 

Telefonische Anmeldung und Auskunft unter

079 629 88 19 oder per Mail weinand@sexualberatung-bern.ch